Leistungs- und Ergebnismanagement

    Neben der optimalen Gestaltung der Kostensituation des Unternehmens, ist es auch Managementaufgabe, die Leistungsseite zu optimieren. Ein verbessertes operatives Ergebnis ist die Folge.

    Aufgaben im Rahmen des Leistungs- und Ergebnismanagements

    Optimierung des bestehenden Leistungsspektrums

    • produktgetriebene Optimierung und Sortimentsbereinigung
    • Management der Kundenbeziehung

    Optimierung des zukünftigen Leistungsspektrums

    • Markt- und kostenorientierte Produktentwicklung (Target Costing)
    • ertragsstarke Innovation und Lebenszyklusmanagement

    Die Optimierung des bestehenden Leistungsspektrums erfolgt nach Maßgabe der Margenintensität bzw. Deckungsbeitragsstärke der einzelnen Produkte, Produktgruppen, Leistungsspektren oder Kundengruppen. Eine ABC-Analyse hilft, die Erfolgs- bzw. Misserfolgsquellen zu erkennen.

    DB-starke Segmente sind zu forcieren, DB-schwache Segmente auf ihre Entwicklungsfähigkeit zu prüfen, d.h. ggf. zu forcieren oder nicht zu priorisieren. Bei negativen Deckungsbeiträgen sind etwaige Verbund- oder Imageeffekte bei Devestition zu prüfen. Prinzipiell empfiehlt sich der Rückzug aus diesen Segmenten.
    Eine ABC-Analyse empfiehlt sich nicht nur für Produkte, sondern auch für Kunden zur Optimierung des Managements der Kundenbeziehung.
    Im Zuge der Planung sind auch Sensitivitäten solcher Maßnahmen, bezogen auf die Ergebnissituation, zu prüfen (vgl. Break-Even-Analyse).

    Das Leistungsmanagement ist eine permanente und aktive Aufgabe. Über eine an Marktanforderungen orientierte Produktentwicklung, dem Target-Costing, werden Flops und sunk costs vermieden und die Rentabilität der Leistungspalette verbessert. Über die gesamte Leistungspalette ist ein am Lebenszyklus der Produkte ausgewogenes Portfolio anzustreben.