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Mehrdimensionalität der Steuerung von NPOs | |
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Wie bereits oben dargestellt, ist die Steuerung eine der Hauptfunktionen des Controllings. Da NPOs jedoch durch hohe Komplexität gekennzeichnet sind, werden auch an die Steuerungsfunktion höhere Anforderungen gestellt. | |
Problemfelder der Steuerung von NPOs Neben stehende Abbildung zeigt häufige Problemfelder der Steuerung von NPOs in der Praxis.
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Integrierte Steuerung von NPOs: Der NPO-Navigator© Integrierte Steuerung ist die Verknüpfung und Abstimmung von Steuerungsinstrumenten in einer Organisation. Dies soll sowohl auf der inhaltlichen als auch auf der Prozessebene erfolgen.(2) Der NPO-Navigator©, entwickelt von frey akademie und Contrast Management-Consulting, verknüpft die Balanced Scorecard mit Qualitätsmanagement. Das Qualitätsmanagementsystem
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Dieses Qualitätsmangementsystem ermöglicht es den Führungskräften und Mitarbeitern einer Organisation, die Qualität der eigenen Leistungen und Ergebnisse zu bewerten und gezielt zu verändern.(24) Berührungspunkte, Unterschiede und Verknüpfungsmöglichkeiten von EFQM und BSC(6) Neben stehendeAbbildung stellt das EFQM-Modell und die Balanced Scorecard sowie deren Berührungspunkte dar. | |
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Im rechten Teil der Grafik sind die Dimensionen der Balanced Scorecard dargestellt, die noch für die Sozialorganisation entwickelt werden sollten. Gemeinsamkeiten des EFQM-Modells und der BSC(8) Beide Modelle sind mehrdimensional, das bedeutet, sie berücksichtigen mehrere Sichtweisen auf die Organisation und deren Umfeld. Bei den Dimensionen gibt es ebenfalls Parallelen: So berücksichtigen beide Modelle Finanzen, Prozesse, Kunden (bei der dargestellten BSC sind die Kunden Teil der Anspruchsgruppen) und Mitarbeiter (kann bei der BSC der Dimension Lernen & Entwicklung zugeordnet werden). Auch bei den zugrunde liegenden Annahmen betreffend die Ursache-/Wirkungs-Zusammenhänge gibt es Ähnlichkeiten: Das EFQM-Modell geht implizit davon aus Unterschiede zwischen dem EFQM-Modell und der Balanced Scorecard(9) Neben den genannten Parallelen gibt es jedoch auch Unterschiede zwischen den Modellen, die eine Verknüpfung sinnvoll machen. Bottom-up- vs. Top-down-Vorgehensweise Das Qualitätsmanagement setzt stark auf die Einbeziehung der Mitarbeiter. Diese erfolgt durch die Selbsteinstufung („self-assessment“: Mitarbeiter stufen ihre Organisation mit Hilfe des Spezifikationenkataloges ein) und durch das Vorschlagen von Maßnahmen zur Qualitätssteigerung. Die Umsetzung wird mit der Begeisterung und Energie der Mitarbeiter wesentlich erleichtern. Es handelt sich somit stärker um einen „Bottom-up“-Prozess. Anders bei der BSC: Die strategische Steuerung geht grundsätzlich von der Unternehmensführung aus („Top-down“-Prozess), wobei die Anzahl der Mitarbeiter, die in die strategische Analyse und Beschlussfassung einbezogen werden, nach Bedarf unterschiedlich sein kann. Umfassende Entwicklung vs. Prioritätensetzung Das Qualitätsmanagement ist auf einen kontinuierlichen und umfassenden Verbesserungsprozess ausgerichtet. Als Werkzeug dient der umfassende Katalog an Spezifikationen, welche den Qualitätsbegriff konkretisieren und zur Selbsteinstufung dienen. Die Balanced Scorecard dient hingegen zur Strategieumsetzung. Da Strategie das Treffen von Entscheidungen impliziert, spiegelt die BSC somit im Gegensatz zum QM-System eine klare Prioritätensetzung wider. Verknüpfungsmöglichkeiten(10) Aufgrund der dargestellten Parallelen und Unterschiede bietet sich folgende Vorgehensweise zur Verknüpfung der beiden Modelle an: Die Strategie dient als Ausgangspunkt für den Einsatz des Qualitätsmanagementsystems (QM-System). Das heißt, dass nicht alle Mitarbeiter einer Organisation undifferenziert sämtliche Teile des Spezifikationenkataloges bearbeiten. Stattdessen bearbeiten sie nur jene Themen, die im Lichte der Strategie ausgewählt wurden. Das QM-System dient wiederum zur stärkeren Einbeziehung der Mitarbeiter in die Umsetzung der Strategie (da sie die Maßnahmen selbst vorschlagen). So können die Vorteile einer Top-down-Vorgehensweise (Prioriätensetzung durch die Führungskräfte) mit jenen einer Bottom-up-Vorgehensweise (Einbeziehung der Mitarbeiter) verbunden werden. Er unterstützt NPOs bei der strukturierten Planung und Steuerung der wichtigsten Zielbereiche von NPOs. | |
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